Tage, die alles verändern Mord am Datterich Brunnen

 

Seit Mitte März ist er erhältlich:

Der neue Dobermann-Krimi  

 

 

Zwei Morde in drei Tagen.

 

Die Exfrau eines Darmstädter Krimiautors erfüllte den letzten Wunsch eines alten Freundes und erlebt Grausames. Mord am Datterich-Brunnen? Eine Leiche verschwindet und in dem verzweigten Gängesystem unter der Stadt liegt ein erstochener Mann. Was hat der bekannte Darmstädter Krimiautor mit all dem zu tun?

 

 

 

Kriminalhauptkommissar Lothar Ludwig Dobermann, der selbst mit seinem Schicksal hadert, weiß nicht weiter.

 

 

 

Wie es dazu kam, dass ich diesen Krimi schrieb:

 

Zum Glück gibt es Lesungen, zum Glück gibt es Menschen, die zuhören, wenn ich aus meinen Geschichten vorlese und zum großen Glück gibt es Menschen, die intensiv zuhören und über das Gehörte nachdenken. Am 23.9.2015 las ich in der Stadtbibliothek „Medienschiff Weiterstadt“ aus den Büchern „abgedrückt“ und „weißkalt“. In der Pause kamen drei Frauen zu mir und sagten nahezu gleichzeitig, sie würden bei einer Bank arbeiten und sich somit mit Zahlen auskennen. Ich verstand nicht und schaute womöglich etwas verwirrt drein. So übernahm eine der Frauen das Wort und fragte, ob denn Benjamin tatsächlich der leibliche Sohn von Kriminalhauptkommissar Lothar Ludwig Dobermann sei. Wieder schwieg ich. So wurde mir auf die Sprünge geholfen.

„Die Geschichte in „abgedrückt“ spiele doch im Jahr 1986?“

Ich stimmte zu.

„Sie haben uns erzählt, dass Lothar Ludwig seine Veronika 1984 kennengelernt hätte. Sie wäre seine erste Frau gewesen.“

Ich stimmte zu.

„Im Roman „weißkalt“, der 2011 spielte sei Benjamin Dobermann achtundzwanzig Jahre alt und schon zum Kriminaloberkommissar befördert worden.“

Ich stimmte abermals zu und ahnte, welchen logischen Fehler ich begangen haben könnte.

Die Zuhörerin schaute mich spitzbübisch an, dann sagte sie: „Tja, wenn Benjamin im Jahr 2011 achtundzwanzig Jahre alt ist, dann muss er 1983 geboren worden sein, also ein Jahr bevor Lothar Ludwig seine Veronika kennengelernt hatte.

Ich schluckte und versprach vollmundig, dass ich die wahren Familienverhältnisse im Hause Dobermann in meinem nächsten Roman logisch erklären würde. Eine Woche später quartierte ich mich für vier Tage in einem Hotel im Odenwald ein und ging in eine Schreibklausur. Ich kramte tief in meinem Inneren und fand eine Lösung.

 

 

Darmstädter Echo 6.7.2017

Rezension im Vorhang Auf! Mai 2017

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© Andreas Roß